Wirbelstürme in der Karibik: Früherer Kreisgeschäftsführer für das DRK in Kuba  

„Hurrikane richten jedes Jahr schlimme Verwüstungen in dieser Region an. Aber was wir dieses Jahr erleben, habe ich noch nie gesehen“, sagt Rolf Stotz, der frühere Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Reutlingen. Er ist zur Zeit im Auftrag des DRK-Generalseketariats auf Kuba Augenzeuge der Zerstörung und hilft dabei, die anlaufenden Hilfsmaßnahmen zu koordinieren.

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Das Ausmaß der Verwüstung, die der tropische Wirbelsturm "Jeanne" auf Kuba hinterlassen hat, sind noch nicht absehbar. Die dringend nötigen Hilfsmaßnahmen sind bereits angelaufen.
Der ehemalige Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Reutlingen, Rolf Stotz.
Am Wochenende kamen über 550 Menschen ums Leben, als der Hurrikan „Jeanne“ über die Karibik hinwegraste.  Dort sind bei Hurrikanen und Überschwemmungen seit Juni 2004 über 2.600 Menschen ums Leben gekommen.

Das Deutsche Rote Kreuz hat vier Einsatzzentralen in der Region aufgebaut, um die Hilfsmaßnahmen des DRK auf Kuba, in Haiti und in der Dominikanischen Republik zu koordinieren. Insgesamt sind mehr als 85.000 Menschen betroffen. Für mindestens sechs Monate werden die Betroffenen mit Notunterkünften, Wasserfiltern, Kochausrüstung, Decken, Stromgeneratoren und Medizin versorgt. Weitere Informationen und ein Online-Spendenformular finden Sie unter http://www.drk.de .

 
(Diese Fotos: Reuter)


 

 

 

 

 

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