Migrationserstberatung: Integrationshilfen für Ausländer und Spätaussiedler  

Zum 1. Januar 2005 wurde die Beratung für Migranten bundesweit neu strukturiert. Lilli Schomacker, Sozialarbeiterin beim DRK-Kreisverband Reutlingen, unterstützt jetzt neben Flüchtlingen und Spätaussiedlern auch Ausländer bei ihrer Integration.

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Reutlingen "Die Migrationserstberatung will dazu beitragen, dass Ausländer, bleibeberechtigte Flüchtlinge und Spätaussiedler sich in ihrer neuen Heimat schneller zurecht finden und sich gut einleben", erklärt Lilli Schomacker. Dabei stellt die Vermittlung in Integrationskurse insbesondere für die Migranten, die der deutschen Sprache noch nicht mächtig sind, im Mittelpunkt. "Aber auch die Wohnungssuche, die Arbeitssuche und die Ausbildung der Kinder sind Themen, mit denen die Hilfesuchenden zu uns kommen", erläutert Frau Schomacker weiter. Dabei gilt es mitunter auch bei Konflikten und Problemen zu vermitteln, eine Arbeit, die der Sozialarbeiterin viel Finderspitzengefühl abverlangt.
Lilli Schomacker, Sozialarbeiterin beim DRK-Kreisverband Reutlingen, unterstützt bereits seit acht Jahren Migranten bei ihrer Integration.
Mit dem am 1. Januar 2005 in Kraft getretenen Zuwanderungsgesetz hat der Bund die Integrationsförderung aller Zuwanderer neu geregelt. Alle Migranten sollen in den ersten drei Jahren nach ihrer Einreise und bei Problemen auch danach bei Ihrer Integration in die Gesellschaft durch die Migrationerst- beratungsstellen professionell unterstüzt werden.

Der DRK-Kreisverband Reutlingen hat bereits eine jahrelange Erfahrung als Anlaufstelle für Migranten in Not. Die neu eingerichtete Migrationserstberatung steht damit in einer langen Tradition. Die Stelle von Lilli Schomacker wird zum großen Teil über Mittel des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge finanziert.

 



 

 

 

 

 

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