Im Notfall lebensrettend - Qualitätssicherung im Rettungsdienst durch Zertifizierungen  

Im Durchschnitt etwa 20 - 30 mal pro Tag rückt im Landkreis Reutlingen ein Rettungswagen des DRK zu einem Notfalleinsatz aus. Oft handelt es sich um lebensbedrohliche Erkrankungen. Dann müssen die Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten des DRK bis zum Eintreffen des Notarztes die lebensrettenden Maßnahmen einleiten. Diese Notkompetenz wird regelmäßig geschult.

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Das Intubieren gehört zu den im Rahmen der Notkompetenz geschulten Maßnahmen und wird, sofern im Notfall unerlässlich, von den Rettungsdienstmitarbeitern vor Eintreffen des Notarztes durchgeführt.

Reutlingen Es ist Freitag, kurz nach 14.00 Uhr im Schulungsraum des DRK-Kreisverbandes Reutlingen in der Steinenbergstraße. Für die sechs (angehenden) Rettungsassistentinnen und -assistenten heißt es die Schulbank drücken: Über drei Tage erstreckt sich die Zertifizierung, in der unter Anleitung der Lehrrettungsassistenten die im Rahmen der Notkompetenz vorgesehenen Tätigkeiten geübt und die neuesten notfallmedizinischen Erkenntnisse vermittelt werden.

Zu den Maßnahmen der Notkompetenz gehören neben der Intubation die Defibrillation, die Herzlungenwiederbelebung und die Verabreichung bestimmter Medikamente. Im Rahmen der Fortbildung wird auch ausführlich über die rechtlichen Aspekte des Notfalleinsatzes informiert.

Die Zertifizierung endete am Samstag mit einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung, die vom ärztlichen Berater abgenommen wurden. Nach der Zertifizierung steht für alle im Rettungsdienst des DRK tätigen Rettungsassistenten einmal pro Jahr eine Rezertifizierung an. Die zusätzlichen Fortbildungen sind eine freiwillige Maßnahme des DRK-Kreisverbandes Reutlingen, die im Rahmen der Qualitätssicherung die optimale Versorgung der Bürgerinnen und Bürger sicherstellen soll. 

Hier finden Sie weitere Informationen zum Rettungsdienst im Kreis Reutlingen.

 
Nach jeder praktischen Übung werten die Lehrrettungsassistenten des DRK, Frank Glaunsinger (mitte) und David Häske (rechts), gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die vom Computer protokollierten Daten der geübten medizinischen Maßnahme aus.


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