Den Katastrophenfall geübt  

Bei sonnigem Frühlingswetter ist ein vollbesetzter Reisebus unterwegs auf die Alb. Plötzlich gerät der Busfahrer im Ursulabergtunnel auf die Gegenfahrbahn, es kommt zu mehreren Unfällen, Kurzschlüsse setzen Autos in Brand. 69 Menschen befinden sich zu diesem Zeitpunkt im Tunnel.

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Kurz nach Eintreffen der Einsatzkräfte werden die ersten Verletzen in Sicherheit gebracht und an das DRK übergeben.

Reutlingen  Dichter Rauch dringt aus dem Südportal des Ursulabergtunnels, Explosionen sind zu hören, Verletzte irren umher:  Das ist die Situation, als am vergangenen Samstag um kurz nach 17.00 Uhr ein Notruf bei der Integrierten Leitstelle von DRK und Feuerwehr in Reutlingen eingeht.

Bereits gegen halb Fünf wurden die 69  von der Abteilung "realistische Unfalldarstellung" des DRK geschulten und geschminkten Unfallopfer an verschiedenen Stellen des etwas mehr als ein Kilometer langen Ursulabergtunnels in Pfullingen verteilt. Und dann ging alles sehr schnell: Wenige Minuten nach Eingang des Notrufes in der Integrierten Leitstelle waren die ersten Einheiten von Feuerwehr und DRK vor Ort. Rasch konnten die ersten Betroffenen an den drei Notausgängen sowie den beiden Portalen von Feuerwehrleuten an das DRK übergeben werden. Nach der Erstversorgung durch die anwesenden Notärzte richteten die Helfer des DRK Sammelstellen für die Verletzten ein und versorgten die Schwerverletzten.

Koordineirt wurden die Einsatzkräfte von der Mobilen Einsatzleitung von DRK und Feuerwehr am Nordportal.  

Notarzt und Rettungskräfte des DRK versorgen die Verletzen, um sie dann ...


 
... an den Sammelstellen für den Weitertransport ins Krankenhaus vorzubereiten.

Dieses Szenario muss alle vier Jahre geübt werden, um die optimale Zusammenarbeit von Feuerwehr, DRK, Polizei, Technischem Hilfswerk und allen anderen Beteiligten sicherzustellen. Die detaillierte Analyse der Übung wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Die vorläufige Bilanz fiel positiv aus.
 

 

 

 

 

 

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