Im Rahmen des Oldenburger Notfallsymposiums am 08.10.2011 wurde der Rettungsdienst des DRK Kreisverbandes Reutlingen mit dem zweiten Platz des internationalen Preis „Qualität im Rettungsdienst“ geehrt.
Reutlingen Mit dem Preis, welcher unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministers Daniel Bahr in der Schweiz, Österreich und Deutschland ausgeschrieben war, sollten Projekte prämiert werden, welche nachweislich eine Qualitätsverbesserung im Rettungsdienst bewirken.
Der Reutlinger Rettungsdienst hatte sich mit seinen Standards zur Patientenversorgung und der bedarfsgerechten Kompetenzerweiterung für Rettungsassistenten beworben. Gegenüber den knapp zwanzig Mitbewerbern konnte sich dieses Projekt durchsetzen, da interdisziplinär mit dem DRK-Rettungsdienst und den Ärztlichen Verantwortlichen ein Qualitätssicherungssystem mit interprofessionellen Fortbildungen, jährlichen Zertifizierungen und regelmäßigen Arbeitskreisen etabliert wurde.
Die Einsatzauswertung zeigt, dass Patienten sehr effektiv und rasch versorgt werden können. Der Erfolg verteilt sich auf viele Schultern, letztlich geht er aber auf jeden einzelnen Mitarbeiter des Rettungsfachpersonals im DRK Kreisverband Reutlingen sowie den kooperierenden Notärzten zurück.
In einer Poster-Ausstellung wurden die Projekte vorgestellt, wo das Reutlinger Poster stets umlagert wurde. Die ideellen Träger des Preises sind im Wesentlichen rettungsdienstliche und ärztliche Berufsverbände: • Deutscher Berufsverband Rettungsdienst e.V. • Österreichischer Bundesverband für SanitäterInnen • Interverband für das Rettungswesen Schweiz • Arbeitsgemeinschaft der Berufsfeuerwehren AGBF Niedersachsen • Arbeitsgemeinschaft in Norddeutschland tätiger Notärzte e.V. (AGNN) • Bundesverband Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Deutschland e.V.
Stellvertretend
für den DRK Kreisverband konnten die Lehrrettungsassistenten Wolfgang
Dorau und David Häske den Preis von Prof. Dr. Andreas Weyland und Frank
Flake in Oldenburg entgegennehmen.